USA-Tagebuch unserer Schüler
Thank You, Wapello
16.04.2026 10:01A final thank youA final thank you—or DANKESCHÖN—and a heartfelt shout-out to our new families and friends across the ocean, who opened their homes, hearts, and even their fridges to strangers from the other side of the world two weeks ago. During this time, we discovered far more similarities than differences and experienced extraordinary open-mindedness and kindness. We could not be happier or more grateful for this opportunity. Truly, “thank you” hardly seems enough. We would like to extend an open invitation to everyone involved and hope that this is not a goodbye, but rather an Auf Wiedersehen.

Auch wir Lehrkräfte möchten unseren Schülerinnen Schülern unseren aufrichtigen Dank für ihre Neugier, Offenheit und Toleranz aussprechen. Der Erfolg der vergangenen zwei Wochen ist nicht nur den wunderbaren Gastfamilien zu verdanken, sondern auch der positiven Einstellung und die Bereitschaft sich auf eine andere Kultur einzulassen, die wir alle geteilt haben. Wie das Sprichwort sagt: Sei neugierig, urteile nicht.
P.S. Wapello hat bereits eine Einladung für den Herbst 2027 ausgesprochen – wir freuen uns darauf, dass dieser Austausch fortgesetzt wird!Die lange Rückreise
16.04.2026 09:53aber mit vielen ErinnerungenMit übervollen Koffern und noch volleren Herzen traten wir schließlich unsere lange Heimreise an. Hinter uns lagen unvergessliche Tage voller neuer Eindrücke, inspirierender Ideen und wertvoller Begegnungen. Besonders der Abschied von unseren neu gewonnenen Freunden fiel uns nicht leicht – zu intensiv waren die gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche.
- Van von Wapello nach Chicago (3,5h)
- Flug von Chicago nach München (8 h)
- Busfahrt vom Flughafen München nach Freising (16min)
- Zugfahrt nach Hof (3,5h)
- Autofahrt nach Hause (45min oder mehr)
So daueret alle mit Wartezeiten dann doch einen ganzen Tag. Nicht nur die vielen Kilometer machten sich bemerkbar: Das Jetlag katapultierte uns ganze sieben Stunden nach vorne und brachte unseren Schlafrhythmus ordentlich durcheinander. Trotz der Erschöpfung überwog jedoch die Freude, wieder zu Hause zu sein. Gleichzeitig blieb ein Hauch von Wehmut, denn wir vermissen unsere neuen Freunde schon jetzt.







Abschied
15.04.2026 11:01Abschied aus WapelloAbschiede fallen bekanntlich nie leicht. Unser letzter Abend in Wapello begann mit einer spontanen Einladung zu einer Grillparty. Bei Hotdogs sowie zahlreichen Salaten und Desserts ließen wir die gemeinsame Zeit noch einmal entspannt Revue passieren. Anschließend sorgte ein langes und unterhaltsames Volleyballspiel für gute Stimmung, bevor bei einigen Fotos bereits die ersten wehmütigen Gedanken aufkamen.



Am Montagmorgen trafen wir uns schließlich mit gepackten Koffern in der Schule. Dort wurden wir noch einmal herzlich verabschiedet und mit kleinen Erinnerungsstücken beschenkt. Jeder von uns erhielt einen Wapello-Schlüsselanhänger aus dem 3D-Drucker des Werkunterrichts sowie einen eigenen Schülerausweis – eine schöne Geste, die uns zu Ehrenmitgliedern der Wapello High School machte. Auch unser Geschenk, eine Bildercollage mit allen Gastfamilien und den Co-Hosts, wurde sehr geschätzt.




Beim anschließenden Abschied blieben Tränen nicht aus. Besonders bewegend war der letzte Gang durch die Schule: Von der dritten Etage aus wurden wir von der Schul-Marchingband begleitet, die den Schulsong spielte. Auf unserem Weg durch die Flure – von der dritten über die zweite bis zur ersten Etage – standen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Mitarbeitende Spalier, klatschten im Takt der Musik und winkten uns zu. Dieser Moment wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.


Im Anschluss entstanden in der Sporthalle die letzten gemeinsamen Erinnerungsfotos, bevor uns schließlich zwei Schulvans auf den Weg nach Chicago brachten.Wir bewirten unsere Gastfamilien
15.04.2026 10:49Ein kulinarischer AustauschUm unseren Gastfamilien auch unsere Kultur etwas näher zu bringen, haben unsere Schülerinnen und Schüler fleißig gekocht und gebacken. Auch eine nette Art sich für die Gastfreundschaft erkenntlich zu zeigen Rezepte mussten von Gramm in Tassen umgerechnet werden, da hier Zutaten nach Volumen statt nach Gewicht bemessen werden. Auch mussten Grad Celsius in Fahrenheit umgerechnet werden. Ganz nebenbei erweiterten die Schülerinnen und Schüler ihren Wortschatz rund um Küchenutensilien und Lebensmittel – Lernen mit allen Sinnen!













Ob das gut geht? Von herzhaften Klassikern wie Kohlrouladen, Currywurst, Gulasch, Spätzle und Kartoffelauflauf bis hin zu Reibekuchen, Kartoffeln mit Quark oder Blumenkohl war für jeden Geschmack etwas dabei. Dann gab es noch internationale Interpretationen wie „All-in-Burger“, Pastagerichte und sogar eine Schwarzwälder Kirschtorte.


Die gemeinsamen Kochabende wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis, das nicht nur kulinarische, sondern auch kulturelle Brücken schlug. Unsere Bilder zeigen, wie gut dieses Projekt gelungen ist: Lachen, Gespräche und das gemeinsame Genießen der Speisen.


USA – Unsere (Weiter-)Bildungsreise Teil 2
14.04.2026 17:11Antique Cars – Die Ursprünge der amerikanischen AutogeschichteEin weiteres besonderes Highlight war das „Antique Car Museum“ in Iowa City. Der Begriff „Antique Cars“ wird im Deutschen im ehesten mit „Oldtimer“ übersetzt. Herr Hoffmann tauchte hier in die Automobilgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ein. Zur Zeit seines Besuches befanden sich 91 verschiedene Ausstellungsfahrzeuge im Museum. In einem Rundgang werden die Entwicklungsschritte amerikanischer Klassiker der Automobilindustrie vom motorlosen Kutschengefährt bis zum wohlbekannten 8 Zylinder (und größeren Sondermodellen) erklärt. Bemerkenswert ist, wie die stetigen Weiterentwicklungen durch sich ständig veränderte wirtschaftlichen und persönliche Ansprüche veränderten. Angebot und Nachfrage bestimmten auch schon damals die Märkte: Denn wer hätte gedacht, dass es allein in den USA um 1900 beinahe 230 Fabrikanten gab, die elektrische Autos herstellten? Zwar kam nur etwa die Hälfte davon zur tatsächlichen Serienproduktion, aber die Vorteile (speziell für die damalige weibliche Bevölkerung) waren nicht von der Hand zu weisen: Kein Vorglühen des Motors mit Handlampe, kein körperlich schweres Anwerfen des Motors mit Handkurbel, kein Tanken, kein Schalten und kaum Wartungsarbeiten an der Technik, da es viel weniger bewegliche Teile gab. Dennoch konnte sich die Elektromotorentechnik gegenüber den sich stets verbessernden Verbrennermotoren nicht durchsetzen, da höhere Anschaffungskosten, weniger Höchstgeschwindigkeit und v.a. die geringere Reichweite die Käufer klar in eine Richtung tendieren ließen. Ebenso waren große Teile des Landes im ländlichen Raum noch gar nicht an das Stromnetz angebunden. Damit war das Laden für diesen Teil der Bevölkerung unmöglich. Und daher wurden Verbrennerfahrzeuge je nach Anforderung in groß oder klein, lang oder kurz, schnell und oder stark für die jeweilige Aufgabe geschaffen. Zu den Highlights der Ausstellung zählten u.a. das schnellste, in Iowa gebaute Dieselfahrzeug, welches über 300 Meilen pro Stunde (umgerechnet 480 km/h) fuhr; das 1941 geschaffene Putt-Putt (ein Go-Cart); ein komplett restaurierter Ford Mustang sowie ein 1955 Ford Thunderbird und eine 1957 gebaute Chevrolette Corvette. Obgleich die letztgenannten weltweit wohlbekannt und spektakulär erscheinen, gab es für Hr. Hoffmann noch ein i-Tüpfelchen obendrauf: Nicht nur konnte er einen 1931er Duesenberg Model J komplettrestauriert und fahrbereit in Natura sehen, sondern auch den Leiter und Verwalter des Museums, Mr. Tom Schuppert, durch Zufall persönlich sprechen. Hier trifft Geschichte auf Erlebnis – eine unvergessliche Zeit.

































































