• USA-Tagebuch unserer Schüler

  • USA-Tagebuch unserer Schüler

        • „Klein“ aber fein

          „Klein“ aber fein

          03.04.2026 10:26
          Unsere Gastschule

          Wapello ist eine kleine Stadt auf dem Land mit ca. 2000 Einwohnern. Der Wapello Schulbezirk besteht aus der „Elementary School“, der „Middle School“ und der High School“. Die Grundschule beginnt im Alter von 4 Jahren mit der Vorschule, dann ein Jahr im Kindergarten, der in den USA zur Grundschule dazugehört und dann in den Klassen 1-5. In unserem Schulgebäude lernen ca. 350 Schülerinnen und Schüler aufgeteilt in die Wapello Junior High School, Klassen 6-8 und die Wapello High School, Klassen 9-12. Die Schule beginnt 8.10 Uhr und endet 15.15 Uhr. Danach geht es in die Extra Curricular Activities, am Tag unserer Ankunft waren die Wapello Student bis 21 Uhr in der Schule und hatten Spaß! 

          Auch in dieser kleinen Schule stellen wir erneut fest, dass alles viel größer ist als bei uns, die Schule sich aber mehr Platz wünscht. An dieser Stelle sollten die Bilder der Klassenzimmer, des Auditoriums, der Musik- und Kunstraums für sich sprechen. 

        • We are on our way

          We are on our way

          03.04.2026 16:20
          Auf geht’s nach Wapello 

          Am Nachmittag war es soweit: Wir sammelten unsere 7 Sachen im Hotel, trafen die Lehrerin „Jane“ von unserer neuen Gastschule und machten uns auf die 4-stündige Busfahrt auf nach Wapello. We are on our way – auf geht es nach Wapello. Beim kurzen Tankstopp konnten wir unsere Beine ausstrecken und weiter ging es. Aber was war das? Spritpreise für 5$ ?! Achja, es sind ja Gallonen und eine Gallone sind 3,8l!. Auch die kulinarische Feinkost an der Tankstelle Casey’s mit Puppy Chaus, Pretzels, Salted Caramel Toffee Coffee (und und und) verblüffte uns zunehmend.

          Wir überquerten den Mississippi und den Iowa River und waren von deren Größe völlig überrascht. Irgendwie ist hier alles größer. An der Staatsgrenze nach Iowa machten wir noch ein schnelles Foto am Highway. Der Meilenstein war erreicht, jetzt geht es los. Zwar waren wir etwas von der Fahrt erschöpft, aber die Aufregung machte alles wett, denn: Am Ende des Tages trafen wir unsere Gastfamilien und Pen-Pals. Man konnte die Aufregung förmlich in der Luft spüren, als sich alle darauf vorbereiteten, einander zum ersten Mal zu begegnen. Freude J Ein schneller Schulrundgang ermöglichte uns die erste Orientierung in der Schule – denn schon morgen früh geht es mit dem Schulstart um 08.00 Uhr los. Und zu sagen ist: Wir bringen EINIGE Ideen mit nach Hause (und die Wunschliste wird länger :) ) Nach der Führung kehrten wir zu unseren Gastfamilien zurück. Wir luden unser Gepäck in ihre Autos und fuhren zu unseren neuen Heimen für die kommenden zwei Wochen. Einige von uns haben sich noch den Leichtathletik Wettkampf angeschaut. Verrückt, dass die Schüler hier bis 21:00Uhr gerne in der Schule sind! (Aber irgendwie können wir es immer mehr und mehr verstehen!) Es war ein sehr ereignisreicher und unvergesslicher Tag, voller neuer Eindrücke, Aufregung und Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt. 

        • Erstaunt im Science Museum

          Erstaunt im Science Museum

          02.04.2026 13:33
          Unser letzter Tag in Chicago

          An unserem letzten Tag in Chicago fuhren wir mit der Metra (seit neugierig und googelt einmal!) zum Science Museum. Auch wenn wir Museen von zu Hause kennen, so ist hier alles vieeeel größer: Von den Decken herabhängende Flugzeuge, riesige Raketen, eine echte Raumkapsel, restaurierte Züge und ein experimenteller Tornado. Riesig!!! Und alles zum Anfassen und Ausprobieren. Zum Beispiel konnten wir am Bildschirm unsere eigene Rakete entwerfen oder selbst wissenschaftliche Experimente durchführen. Dadurch lernten wir sehr viel. Es war wirklich spannend und unterhaltsam. Nachdem alle mit dem Erkunden fertig waren, setzten wir uns zusammen und aßen in der Museum’s kitchen. Und schon ging es wieder mit der Metra zurück zum Hotel.  

        • Chicago

          Chicago

          01.04.2026 12:25
          Übersetzt: “Die stinkende Zwiebel” 

          Nachdem wir den Willis Tower verlassen hatten, stürzten wir uns ins Erlebnis Chicago. Auch wenn uns der Wetterbericht sehr wechselhaftes Wetter voraussagte, erfreuten wir uns an 25 Grad in wohlfühlenden Sonnenschein. Unser Erkundungsdrang führte uns nach “Chinatown”, einem faszinierenden und vielseitigen Stadtviertel, welches mit vielen Läden und Überraschungen aufwartete.  

          Nach kurzer, kultureller Weiterbildung ging es für uns zum “Millenium Park”. Hier entdeckten wir die städtischen Toursitenhotspots “The Bean” und “The Fountain”. 

          Um 14 Uhr machten eine Bootstour. Zu diesem Zeitpunkt waren wir durch das Wetter, die vielen Eindrücke und Erlebnisse schon ziemlich kaputt. Aber wir ließen uns davon nicht die Laune verderben. Die Bootstour  “Architectural Cruise” dauerte 1,5 Stunden. Wir haben viel über die Wolkenkratzer und Gebäude gelernt. Übrigens, wenn in Chicago etwas in Dreiecksform gebaut wurde, war der Architekt zu 99% Weese.  

          Besonders beindruckend war der Umbau der alten Post. Sie wurde zu einem Bürogebäude und verfügt über einen Dachgarten für die Mitarbeiter mit 2 Tennisplätzen, 4 Basketballcourts und über 40.000 Pflanzen. Es sind so viele, dass dort oben ein eigener Imker mit seinen Bienenstöcken arbeitet, um sicherzustellen, dass alle Pflanzen bestäubt werden. 

          Zum krönenden Abschluss besuchten wir das “Navy Pier“ und fuhren alle gemeinsam mit dem Riesenrad “Ferries Wheel”, bei welchen wir dem Uhrzeigersinn folgend den Sonnenuntergang in der Skyline genießen konnten. Danach ging es zum Erkunden Gruppenweise in die Stadt. Insgesamt waren wir “busy bees”. 

          Unser Fazit vom ersten Tag: Chicago ist eine atemberaubende und beeindruckende Stadt. Wir sind über 25.000 Schritte gelaufen und waren am Ende glücklich und erschöpft. 

        • Willis Tower

          Willis Tower

          01.04.2026 19:03
          Heute haben wir den Willis Toer in Chicago besucht.

          Von 1973 bis 1998 war er das höchste Gebäude der Welt. Er hat 110 Stockwerke und ist 442m (im amerikanischen 1450 Fuß) hoch. Willis Tower ist sogar so groß, dass er seine eigene Postleitzahl hat. In der 103. Etage gibt es eine Aussichtsplattform, auf der wir herumlaufen und auf die Stadt unter uns hinunterblicken konnten. Es war ein wunderbar sonniger Tag und wir hatten die einmalige Gelegenheit, in alle Himmelsrichtungen über die atemberaubende Stadt Chicago zu blicken. Die Mutigen konnten in der 103. Etage in "The Ledge" in der 103. Etage über den Rand des Turms treten und ein Foto in luftiger Höhe schießen. . 

          Auch geschichtlich waren wir unterwegs: Im Keller des Turms gibt es ein kleines Museum, welches über die Geschichte Chicagos berichtete. Ungewöhnlich erscheint hier die Legende über das verheerende Stadtfeuer im Jahre 1871. Hiernach begann das Feuer nachdem eine Kuh gegen eine Öllampe getreten hatte. Dieses Feuer breitete sich aber wegen einer großen, vorherrschenden Dürre und gleichzeitig starkem Wind so schnell aus, dass es etwa 17.500 Häuser verbrannte. Die Frau, der die Farm gehörte, wurde lange Zeit dafür gehasst. Aber der Reporter, der zuerst über die Geschichte geschreiben hat, sagte auf seinem Sterbebett, dass er sie erfunden habe. Daher versuchte die Stadt Chicago, den Ruf der Frau wiederherzustellen. 

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