• USA-Tagebuch unserer Schüler

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        • USA – Unsere (Weiter-)Bildungsreise Teil 2
            • 14.04.2026
            • USA – Unsere (Weiter-)Bildungsreise Teil 2

            • Antique Cars – Die Ursprünge der amerikanischen Autogeschichte
            • Ein weiteres besonderes Highlight war das „Antique Car Museum“ in Iowa City. Der Begriff „Antique Cars“ wird im Deutschen im ehesten mit „Oldtimer“ übersetzt. Herr Hoffmann tauchte hier in die Automobilgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ein. Zur Zeit seines Besuches befanden sich 91 verschiedene Ausstellungsfahrzeuge im Museum. In einem Rundgang werden die Entwicklungsschritte amerikanischer Klassiker der Automobilindustrie vom motorlosen Kutschengefährt bis zum wohlbekannten 8 Zylinder (und größeren Sondermodellen) erklärt. Bemerkenswert ist, wie die stetigen Weiterentwicklungen durch sich ständig veränderte wirtschaftlichen und persönliche Ansprüche veränderten. Angebot und Nachfrage bestimmten auch schon damals die Märkte: Denn wer hätte gedacht, dass es allein in den USA um 1900 beinahe 230 Fabrikanten gab, die elektrische Autos herstellten? Zwar kam nur etwa die Hälfte davon zur tatsächlichen Serienproduktion, aber die Vorteile (speziell für die damalige weibliche Bevölkerung) waren nicht von der Hand zu weisen: Kein Vorglühen des Motors mit Handlampe, kein körperlich schweres Anwerfen des Motors mit Handkurbel, kein Tanken, kein Schalten und kaum Wartungsarbeiten an der Technik, da es viel weniger bewegliche Teile gab. Dennoch konnte sich die Elektromotorentechnik gegenüber den sich stets verbessernden Verbrennermotoren nicht durchsetzen, da höhere Anschaffungskosten, weniger Höchstgeschwindigkeit und v.a. die geringere Reichweite die Käufer klar in eine Richtung tendieren ließen. Ebenso waren große Teile des Landes im ländlichen Raum noch gar nicht an das Stromnetz angebunden. Damit war das Laden für diesen Teil der Bevölkerung unmöglich. Und daher wurden Verbrennerfahrzeuge je nach Anforderung in groß oder klein, lang oder kurz, schnell und oder stark für die jeweilige Aufgabe geschaffen. Zu den Highlights der Ausstellung zählten u.a. das schnellste, in Iowa gebaute Dieselfahrzeug, welches über 300 Meilen pro Stunde (umgerechnet 480 km/h) fuhr; das 1941 geschaffene Putt-Putt (ein Go-Cart); ein komplett restaurierter Ford Mustang sowie ein 1955 Ford Thunderbird und eine 1957 gebaute Chevrolette Corvette. Obgleich die letztgenannten weltweit wohlbekannt und spektakulär erscheinen, gab es für Hr. Hoffmann noch ein i-Tüpfelchen obendrauf: Nicht nur konnte er einen 1931er Duesenberg Model J komplettrestauriert und fahrbereit in Natura sehen, sondern auch den Leiter und Verwalter des Museums, Mr. Tom Schuppert, durch Zufall persönlich sprechen. Hier trifft Geschichte auf Erlebnis – eine unvergessliche Zeit. 

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