USA-Tagebuch unserer Schüler
- 09.04.2026
Ostern (8)
- Johannas Ostern
Am Freitag waren wir in der Shopping Mall in Iowa City und ich war ehrlich gesagt die ganze Zeit so ein bisschen überwältigt, weil einfach alles so groß und anders ist als bei uns. Es hat sich irgendwie wie in einem Film angefühlt. Sie haben mir Crumbl Cookies und Raising Cane’s gezeigt, und ich fand es total cool, das alles mal selbst zu erleben, was man sonst nur online sieht. Ich hab mich in dem Moment einfach richtig gefreut, dass ich hier bin und solche Sachen erleben darf. Danach haben sie mir auch noch den High-School-Campus gezeigt, und das war nochmal ein ganz besonderes Gefühl, weil ich mir da richtig vorstellen konnte, wie mein Alltag hier sein wird. Abends war ich dann mit Elli im Hot Tub und das war einfach richtig schön – wir haben geredet, gelacht und ich hab mich einfach total wohl und angekommen gefühlt. So ein Moment, wo man einfach kurz alles genießt und glücklich ist. Am Samstagmorgen bin ich dann mit meiner Gastmutter frühstücken gegangen, in einen kleinen Coffee Shop in Wapello. Es war total gemütlich und irgendwie auch ein besonderer Moment, weil wir einfach in Ruhe geredet haben und ich sie nochmal besser kennenlernen konnte. Ich hab gemerkt, wie lieb sie ist und dass ich mich hier echt wohlfühlen kann. Danach sind wir zur Familie von ihrer Seite gefahren und haben dort zusammen Abend gegessen. Alle waren so offen und freundlich zu mir, obwohl ich ja eigentlich noch neu bin, und das hat mich echt berührt. Wir haben danach noch Karten gespielt und viel gelacht, und ich hatte die ganze Zeit dieses warme Gefühl, irgendwie dazuzugehören. Abends haben wir uns dann nochmal mit Freunden getroffen, und das war auch richtig schön, weil ich langsam alle besser kennenlerne und mich nicht mehr so fremd fühle. Es wird irgendwie alles immer vertrauter. Am Sonntag sind wir dann zur Familie von der väterlichen Seite gefahren. Dort haben wir alle zusammen das Mittagessen vorbereitet, und ich fand es total schön zu sehen, wie alle zusammen helfen und wie wichtig Familie hier ist. Es hat sich irgendwie richtig echt und herzlich angefühlt. Danach haben wir Ostereier versteckt, und auch wenn es eigentlich eine einfache Sache ist, war es irgendwie total besonders und hat mich richtig glücklich gemacht. Man hat einfach gemerkt, wie viel Spaß alle zusammen haben. Später habe ich mich nochmal mit Elli getroffen, wir haben an unserem Vortrag gearbeitet, was zwar ein bisschen anstrengend war, aber zusammen ging es viel besser. Danach sind wir wieder in den Hot Tub gegangen und haben einfach entspannt. In solchen Momenten merke ich einfach, wie besonders diese Zeit hier für mich ist. Ich bin irgendwie gleichzeitig total weit weg von zuhause, aber fühle mich trotzdem immer mehr angekommen und einfach glücklich.




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